Wissenswertes aus der Region |
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Ostfriesisch ist ein heute nur noch in Gestalt des Saterfriesischen erhaltener Dialekt der friesischen Sprachgruppe , der zudem in zwei Varianten auftrat, der emsfriesischen und der weserfriesischen, die sich teilweise lexikalisch und phonematisch unterschieden. Spuren dieser Unterscheidung finden sich noch heute im ostfriesischen Platt , der niederdeutschen Sprache, die auf der ostfriesischen Halbinsel und den vorgelagerten Inseln inzwischen als eine recht eigenständige Variante der niedersächsischen Sprache das eigentliche Ostfriesische ersetzt. Dieses Platt weist aber noch starke Spuren des friesischen Substrates auf und ist meist gemeint, wenn heute von „Ostfriesisch“ gesprochen wird. Eine moderne Variante des Ostfriesischen wird heute als Saterländisch (Saterfriesisch, Seeltersk) nur noch im Saterland gesprochen, das südöstlich von Ostfriesland liegt und sprachlich im Wesentlichen die drei Dörfer Ramsloh, Scharrel und Strücklingen bezeichnet, die zudem noch phonematisch leicht abweichende Varianten des Saterfriesischen unterscheiden. Friesischer Ursprung findet sich noch häufig bei ostfriesischen Vornamen. Historisch wird mit Ostfriesisch die friesische Sprache bezeichnet, die in den den Groninger Ommelanden (bis etwa 1400), im heutigen Ostfriesland und Oldenburger Friesland einschließlich der Inseln (bis etwa 1500), in Butjadingen (bis zum ausgehenden Mittelalter) und im Land Wursten (bis ins 17. Jahrhundert) gesprochen wurde. Zeugnisse des Ostfriesischen (einzelne Wörter und Wortgruppen, besonders in Flurnamen) aus allen Gegenden Ostfrieslands findet man im dreibändigen Ostfriesischen Urkundenbuch, das von E. Friedländer und G. Möhlmann herausgegeben wurde, z. B. Bd. I, Nr. 588 von 1447. Bis in die neueste Zeit haben es nur vier Mundarten des Ostfriesischen geschafft: das aktuell noch von rund 2.000 Sprechern beherrschte Saterfriesische und bis ca. 1930 das Wangerooger Friesisch , das zur weserfriesischen Variante gehört, das Harlinger Friesisch und das Wurster Friesisch . Die letzten beiden Sprecher des Wangeroogischen sind 1950 in Varel (Siedlung Neu-Wangerooge) verstorben. Als historisches Zeugnis des Ostfriesischen ist wohl der sogenannte Brokmerbrief am bekanntesten, eine alte Gesetzesquelle aus dem Brokmerland.
Quelle: Wikipedia Enzyklopädie |
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Die Ostfriesen trinken Tee zu jeder Tageszeit, mindestens viermal
täglich: |
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Aalfuuk |
Aalreuse |
achteihn |
achtzehn |
Baadanstalt |
Badeanstalt |
Baars |
Barsch |
Cuxhoben |
Cuxhaven |
daarnahst |
nächstens |
plattdütsch usw. |
plattdeutsch |
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Einige Auszüge aus "Ostfriesische Botschaft" http://www.botschaft-ostfriesland.de |
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